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CO² Berechnung (Fußabdruck) in der Logistik

16.08.2025 18:51
#1 CO² Berechnung (Fußabdruck) in der Logistik
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Arndt

Ich hab jetzt die erste Transportanfrage vorliegen, bei der ich den CO²-Ausstoß pro Transport mitteilen muss bzw. möchte.
Ich vermute, das dies aktuell nur ein Test ist, aber in Zukunft kommen wir alle an dem Thema nicht mehr vorbei.

Hat jemand schon ein Tool oder Anwendung im Einsatz, der nach Eingabe der spezifischen Fahrzeugdaten (Abgasnorm usw.) und der Transportdaten (Entfernung, Gewicht usw.) einem die (zertifizierten) CO²-Emissionen berechnet?

Mein Logistik-Software-Anbieter kann es aktuell noch nicht, man ist aber an dem komplexen Thema dran.

Für Mitglieder hier mal ein interessanter Beitrag zu dem Thema:

Gruß vom Arndt


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16.08.2025 20:06
#2 RE: CO² Berechnung (Fußabdruck) in der Logistik
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Uto

Die Konzerne fordern dies bald ein...ein weiteres Bürokratiemonster....aber letztlich entscheidet wieder der Preis.

Denkt an die vielen Normen, die gefordert sind und zertifiziert werden müssen und viel Geld kosten. Dafür gibt es kein Zusatzgeld.

Was geschieht, wenn der LKW Umwege fährt - muss man dann nachträglich die gemachten Berechnungen korrigieren? Wenn zusätzliche Lagerbewegungen nötig sind? Alles nur Scheindaten.

Grüße
Uto


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17.08.2025 14:07
#3 RE: CO² Berechnung (Fußabdruck) in der Logistik
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Arndt

Die Frage ist: Bürokratiemonster oder Knopfdruck? Sicherlich kostet der Knopfdruck Geld.
Aber dein Satz:

Zitat von hurgler0815 im Beitrag #2
Denkt an die vielen Normen, die gefordert sind und zertifiziert werden müssen und viel Geld kosten. Dafür gibt es kein Zusatzgeld.

klingt wie: "Hört alle auf - es hat eh keinen Sinn mehr!"
Das ist garantiert keine Lösung, oder?
Oder vielleicht doch?

Gruß vom Arndt


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17.08.2025 19:48 (zuletzt bearbeitet: 17.08.2025 19:51)
#4 RE: CO² Berechnung (Fußabdruck) in der Logistik
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Uto

Und schon hätten wir dieselbe Situation wie bei den Normen:

Spedi erfüllt alle Auflagen und erhält den Auftrag. Sub..Sub...egal wieviele interessiert spätestens beim Ost-TU niemand mehr. Den Spedi interessiert es nicht, weil er behauptet, dass die Subs unter das Zertifikat fallen. Stimmt leider nicht, da der Sub ebenfalls geprüft sein muss.

Deswegen - weg mit den Normen-Zertifikaten, die schon manche Insolvenz bei den KMU bewirkt haben.

Alternative: Auftraggeber erfüllt wie auch immer seine unangekündigte Kontrollpflicht und macht den Spedi haftbar bei Verstößen, indem der LKW des Sub nicht beladen wird. Die Kacke wäre am Dampfen.

Grüße
Uto


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